Bär jagt Snowboarderin: Echt oder Fake?

Will uns dieser YouTube-Clip einen Bären aufbinden?

“Ich habe Rihanna ‘Work’ gesungen und hatte keine Ahnung dass er hinter mir war”, schreibt die Snowboarderin Kelly Murphy in ihrer Video-Description, als ob ihr der Schrecken noch in den Gliedern stecke. Zurecht, immerhin wurde sie von einem ausgewachsenen Braunbären verfolgt, als sie sich im Skigebiet Hakuba 47 in Japan gemütlich den Berg hinunterschwang und dabei mit einem Selfie-Stick filmte. Erst auf der Aufnahme entdeckte die junge Frau, wie gefährlich nahe ihr das Tier gekommen war. Tatsache?

Kommt euch irgendetwas an dem Clip eigenartig vor? Verschiedene Nutzer, Kommentatoren und Blogger behaupteten schnell nach seiner Veröffentlichung, dass hier eindeutig ein Fake vorliege. Murphy sei eine Schauspielerin, der Bär eine Computeranimation und die Geräusche die er macht viel zu laut und unnatürlich. Die Indizien für einen Fake sind jedenfalls zahlreich.

Wie dem auch sei: Kelly Murphy, respektive die Macher des Bär-Videos, dürften sich über die lebhafte Diskussion rund um ihren Clip freuen. Durch das Interesse und die massive Medienberichterstattung, kann das Video nach nur drei Tagen über vier Millionen Views verzeichnen – was in jedem Fall ein ganz nettes Taschengeld bedeutet.